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Erotik-News: Im Fokus:GleitmittelAls Gleitmittel, -creme oder -gel "bezeichnet man zähe Flüssigkeiten, die der Reibungsminderung dienen", lautet es in der Internet-Enzyklopädie Wikipedia. Dieser recht trockenen Definition stehen die oftmals vor Feuchtigkeit nur so triefenden Versprechungen einiger Anbieter gegenüber, die diese ihren Produkten für das intime Miteinander auf den Weg geben.
Dabei haben Gleitgele durchaus auch medizinisch betrachtet ihren Sinn. Viele Frauen leiden unter einer zu geringen Feuchtigkeit der Scheide, meist weniger durch mangelnden Lust auf Sex, eher durch die nachlassende Östrogenproduktion mit Eintritt in die Wechseljahre oder durch äußere Faktoren wie Stress im Beruf. Eine trockene Scheide führt fast immer zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, folglich bleiben die Fähigkeit zum Orgasmus und das sexuelle Verlangen auf der Strecke.
Wichtig: Gleitmittel sollten das Latex von Kondomen nicht angreifen. Aus diesem Grund sind Produkte, die Öle und Paraffine enthalten, trotz ihres hervorragenden Gleiteffekts nicht für Safer Sex geeignet. Sie können kleine Risse in einem Latexkondom verursachen, die nur bei einem Blick durchs Mikroskop erkennbar sind. Die Kondome schützen dann weder vor Schwangerschaft noch vor einer Infektion mit HIV, Hepatitisviren oder Chlamydien. Lediglich Kondome aus Polyurethan und auch das Frauenkondom Femidom werden von fetthaltigen Gleitmitteln nicht angegriffen. Etwas weniger Gleitwirkung bringen fettfreie, wasserlösliche Gleitgele, die im einfachsten Fall aus Wasser, einem mehrwertigen Alkohol wie Glycerin oder Propylenglycol und Verdickungsmitteln wie Xanthan, Carrageenan oder Hydroxyethylcellulose bestehen. Diese eignen sich ohne Einschränkung für die Verwendung mit Kondomen. Da die individuellen Bedürfnisse unterschiedlich sind, haben wir für Sie beide Arten von Gleitmitteln im Sortiment.
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