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Gummi Puppe - Liebespuppe

Aufblasbare Liebespuppen: Warm und willig
"Bitte sehr, ich stehe ganz zu deiner Verfügung", flüstert die üppige Blondine. "Mach mit mir, was du willst, ich werde nicht nein sagen. Stoss in meine weiche Muschi; oder nimmst du mich lieber von hinten und dringst in meinen engen Hintern ein? Oder soll ich dir einen blasen? Kein Problem - ich bin für dich da. Wann, wo und wie auch immer!" Worte einer nimmersatten Nymphomanin, einer ergebenen Dienerin, einer sextollen Traumfrau? Nein: Werbesprüche für aufblasbare Liebespuppen. Eine ganze Truppe bereitwilliger Mädchen bietet sich dem Manne an, dem es an einer Partnerin aus Fleisch und Blut mangelt und der zur kompletten Selbstbefriedigung noch gern etwas Handfestes und Wirklichkeitsnahes hätte. In den Regalen von Sexshops und auf den Seiten der Versandhauskataloge tummelt sich eine tolle Schar liebreizender Gespielinnen. Für jeden Geschmack ist die Passende dabei: die schlanke, ranke Lolita oder die dralle, pralle Matrone, die kühle Goldblondgelockte oder die feurige Schokoladenbraune. Manche schauen ihren Lover aus strahlend grossen Augen an, andere lassen sie kullern und schliessen sie wonnevoll im Liegen. Einige haben zum Kraulen einladende Schamhaare, andere eine zum Lecken animierende jungfräuliche Glatze. In allen möglichen Positionen bieten sich die Girls den lüsternen Burschen dar, liegend, kniend oder sitzend. Und für Freunde enger Umklammerung lassen sich auch Arme und Beine drehen und biegen. Fast alle machen alles mit, nur wenige Modelle mögen's nicht anal oder oral, denen fehlt es an den Mund- oder After-Öffnungen. Die grosse Mehrheit aber hat drei Lustgrotten, die den Penis aufnehmen und verwöhnen können. Sie sind teilweise so raffiniert ausgestaltet, dass das
den Penis regelrecht hinein, lässt die Kehle pulsieren und die Zunge zucken. Da zieht es die Scheide zusammen, hält den Lümmel darin fest und beackert ihn durch rhythmische Vibrationen. Stimulierend ist auch eine Entdeckungsfahrt der männlichen Hand oder Zunge über ihren Körper. Da fühlt er ihre zarte, streichelweiche Haut, ihren warmen, runden Busen, ihre erigierten Nippel. Welch eine Einladung zum Knuspern, Knabbern und Kneten!

Auch die Partnerin wird schwach, ist sichtlich erregt. Schlüpfrig und feucht wird ihre Scheide, und sehnsüchtig flüstert sie ihm Ooohhhs, Aaahhhs und ihren Wunsch nach mehr, viel mehr ins Ohr... Hinter diesen Illusionen stecken technische Tricks und konstruktive Finessen. Die unwiderstehlichen Schwingungen verursachen Vibrationsmotoren, den magnetischen Sog eine Pneumatik. Die Geschmeidigkeit und Wohltemperierung von Brüsten und Vagina rührt von kleinen Polstern, die mit warmem Wasser gefüllt werden, die Saftigkeit der Lusthöhle von künstlichen Fettdrüsen. Einige Busen lassen sich separat aufblasen und geben so den Puppen-Spielern die Möglichkeit, Grösse und Festigkeit zu bestimmen, zwischen prallhart und wabbelweich zu wählen. Die lüsternen Töne schliesslich kommen von beigelegten Schallplatten oder eingebauten Sprechbändern. Sie sind denen in Kinderpuppen gleich, nur Vokabular und Timbre sind natürlich völlig anders.

Allerdings: Solche Fast-Echt-Frauen haben ihren Preis, mit mindestens fünfhundert Euro muss man(n) für eine Aufblasbare mit Komfort- und Luxusausstattung rechnen. Lockvögelchen werden schon ab fünfzig, sechzig Euro gehandelt.

Die bestehen aus dünnerem Plastik, fast immer pieksen und schneiden sie mit ihren harten Klebe- und Schweissnähten den nach Nähe und Körperkontakt suchenden Mann. Und gelegentlich können sie seinem Liebestaumel nicht standhalten, reissen und platzen. Pfffft... Stabiler und streichelfreundlicher sind die Puppen aus dem Kautschuk-Milchsaft Latex. Ihre Haut fühlt sich natürlich an, und sie widerstehen auch ekstatischem Kratzen und Krallen.
Die Niedrigpreis-Mädchen kommen sämtlich aus dem fernöstlichen Raum und stecken in Pappschachteln, durch deren herzförmiges Cellophanfenster einem der stets reichlich geschminkte Kopf mit dem sperrangelweit aufgerissenen Mund anschaut. Europäisch-amerikanische weisse und schwarze Typen sind das, aber Asiatinnen gibt es nicht. Eigentlich eigenartig bei der Herkunft dieser Puppen...

Die aufblasbaren Latex-Puppen können durchweg als Dauerlösung akzeptiert sein. Sie verzeihen auch mal eine rauhe Behandlung, ausserdem sind ihre intimen Stellen leicht zu reinigen. Das After- und Scheideninnere lässt sich herausnehmen oder -falten und ist dann gut zu säubern und zu pflegen. Beim "Verkehr" mit Plastik-Damen hingegen empfiehlt sich die Verwendung von Kondomen und viel Vaseline, um ein einigermassen natürliches Reibungsgefühl zu erzielen und schwer zu entfernende "Verunreinigungen" zu vermeiden.
Absolute Stars unter den Liebespuppen sind die fest ausgeschäumten, also nicht aufblasbaren Figuren. Sie sind aus feinstem Latex nachgebildet, Vibrationsmotoren besorgen das Schlagen der Zunge und das Pulsieren der Scheiden-und Afterinnenwände. "Jetzt können Sie die tollsten Puppen tanzen lassen", wirbt ein Versandhändler. "Lassen Sie sich von ihnen in das Land Ihrer Träume entführen." Von Aphrodite, Blondie, Candy oder Diana, von Linda, Mary, Nancy oder Susi, "stets bereiten, immer gefälligen Freundinnen für einsame Stunden."

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